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Pro ABBRUCHSTOPP an der Donauuferbahn

Kundgebung in Granz (ca 1,5 km westlich von Marbach/D.)

Dienstag 12.6. 15 h  

Die letzten Tage waren  wie in der Hochschaubahn mit positiven und nicht positiven Infos:

  • Wir hatten am 1.6. eine gute Kundgebung in Marbach mit Redebeiträgen von Leuten aus nah und fern.

Video dazu: https://piaty.blog/2018/06/06/donauuferbahn/ (danke Herr KR Piaty)

 

  • Am nächsten Tag, Do 2..6., konnte bis 10h nichts von einem weiteren Abriss bemerkt werden. Doch dann wurde es plötzlich ernst. Innerhalb kurzer Zeit wurde Gleise bei der Brücke Granz durchschnitten und abmontiert.

https://www.noen.at/melk/donauuferbahn-abriss-der-eisenbahnbruecke-in-granz-eisenbahnbruecke-donauuferbahn-abriss-abrissarbeiten-97442877

 

  • Gleichzeitig (!) fanden dazu am 2.6. Gespräche zwischen zwei Unternehmen bezüglich dem real im Raum stehenden Transportprojekt statt, bei denen auch Ing Offenborn von der Verkehrswende NÖ dabei war. Das Ergebnis war,  dass das Projekt weiter durchgerechnet wird, und das dauert noch.
  • Leider wird aber laut NÖVOG der Abbau nicht unterbrochen, solange nicht ein konkretes Projekt vorliegt.

 

 

Nun hat auch  Dechant Johann Grülnberger vom Dekanat Maria Taferl, Pfarrer in  Nöchling, angekündigt, in der Kirche auf die Unterschriftenaktion aufmerksam zu machen, und auch mit anderen Bahn-Anrainerpfarren diesbezüglich Kontakt aufzunehmen (danke OÖ, danke Heinrich Höbarth für die Vermittlung)

 

  • Diese Woche erfolgt an ALLE Haushalte der Donauuferbahnanrainergemeinden eine Zusendung mit unserem Folder (siehe unten)

 

In Anlage noch von der BI Krummnussbaumeiner eine Fotomontage einer im Raum stehenden Materialseilbahnbrücke im Nibelungengau, die hoffentlich nie so oder anders als Alternative zur Donauuferbahn Wirklichkeit wird.

WARUM EUER KOMMEN WICHTIG WÄRE 

Zuerst waren wir 30, zuletzt 70....Es ist ein durchaus dramatischer Wettlauf mit der Zeit (siehe unten), und je mehr kommen, desto mehr Chancen auf eine positive Lösung gibt es.

Ich bitte für diesen TERMIN alle und über alle Kanäle ZU MOBILISERUEN UND ZU KOMMEN.

Das Ziel dieser Kundgebung und unser ganzen Bemühungen ist der ABBRUCHSTOPP, damit die Bemühungen um eine positive Alternative bezüglich Transport von einem großen Schottervolumen auf der Bahn sich auch betriebswirtschaftlich im Detail konkretisieren können. Da es um Jahrzehnte des umweltverträglichen Transports gerade von Bahnschotter, sollten einige Tage dabei keine Rolle spielen.

Aber am kommenden Di soll mit dem Abbau des Tragwerks in Granz begonnen werden. Wie angeführt ist der Gleisabbau allein und selbst der Abbau von Tragwerken nicht unbedingt das Aus, solange diese noch verwendbar bleiben, und die Zerstörungen nicht umfassend sind, da auf Sicht diese Brücken wahrscheinlich sowieso zu verstärken wären. Somit bleibt noch eine Hoffnung

Noch ist der Abbruch nicht irreparabel vorangeschritten, und auf Sicht muss die Bahn eh erneuert und ausgebaut werden.

Wir werden bei der Kundgebung am Di jetzt auch stärker die konkrete politische und moralische Verantwortung  für diese Entwicklung stärker in den Vordergrund stellen.

 

Bitte unterstützt die Petition PRO Donauuferbahn:

https://donauuferbahn.aktivist.in/   Dort auch Begründung und Hintergrund

Übersicht zur Donauuferbahn: Folder

http://www.verkehrsforumw4.at/index.php/aktuelles/donauuferbahn-folder

 

 

 

 Presseaussendung Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel

 

Bitte zieht das TROJANISCHE PFERD nicht in unser Waldviertel!   -„Waldviertelautobahn“/ “Europaspange“  wäre eine HISTORISCHE FEHLENTSCHEIDUNG

Appell des Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel an die RegionalvertreterInnen für das Treffen am 22.5.18

– Das Geld sollte statt in eine Betonschneise in eine Entwicklung entlang der Stärken der Region fließen: (Weiter)Bildung, FJ-Bahn, Schnelles Internet, Gesundheit

Die jetzigen Pläne einer „Europaspange“ von Freistadt nach Hollabrunn haben mit Europa nichts zu tun, machen aber eine neue TRANSIT- Route auf. Solche TRANSIT- Routen bringen – wie Verkehrsexperte Knoflacher  aufgrund von Erfahrungen feststellte – am ehesten noch Kriminalität in die Region.

Schwarzalm-Hoteldirektor Markus Hann hat recht, dass er einen Waldviertler Highway, eine Datenautobahn ohne Asphalt braucht. Und gibt es nicht zu denken, dass auch ein anderes Schwergewicht der Wirtschaft, Christof Kastner, der von Transport was versteht, skeptisch zu einer Waldviertel-Autobahn ist? Auch der jetzige Bildungsminister und Geograf Heinz Faßmann hat Zweifel angemeldet, dass die Errichtung einer hochrangigen Straße die Entwicklung des Waldviertels voranbringen würde

Der Verkehrsexperte Knoflacher sagt, dass eine „Autobahn nur dazu beitragen würde, das Waldviertel weiter "ausrinnen‘ zu lassen, weil die Region in Richtung Zentren entleert“ würde. Lokale Betriebe und Arbeitsplätze würden minderwertigen Jobs entlang der Autobahn weichen. Mittelständischen Unternehmen würden von aussen noch stärker (nieder)konkurrenziert werden.

Flächenverbrauch, Bodenversiegelung, Transitlärm würden Gesundheits- und Erholungstourismusregionen entgegenwirken. Von der völlig verkehrten Richtung in Zeiten des Klimawandels ganz zu schweigen.

Einige weitere Überholbereiche auf den bisherigen Straßen und Umfahrungen könnten diskutiert werden. Im Prinzip ist Straßeninfrastruktur um viel Geld entsprechend ausgebaut. Eine neue Autobahn würde die WaldviertlerInnen im zu Ende gehenden Ölzeitalter an alte Technologien binden, statt auf Zukunftstechnologien – öffentlicher Verkehrs + solarversorgte – E-Mobilität zu setzen.

Das Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel fordert die Offenlegung aller Studien, und die  Möglichkeit über Alternativen zu neuen Betonschneisen breit zu diskutieren