Die Waldviertelautobahn wird nicht gebaut

Die WALDVIERTELAUTOBAHN wird NICHT GEBAUT!!

Für das Waldviertel hat das eine Hainburg-Dimension.

Wir hatte ja etliche Niederlagen. Es wurden Zug-Linien eingestellt, es wurden Gleise herausgerissen, die FJB-bahn wurde abgewertet, die Geburtenstation in Waidhofen wurde geschlossen usw.  Doch nun können wir einen sehr großen Erfolg feiern: wir haben wesentlich und von Anfang an dazu beigetragen. Ich habe ja von Anfang an Wetten angeboten, dass wir gewinnen werden. Immerhin waren aber 4 Landtagparteien dafür, und die Propagandamittel waren 1:100. Doch der Wind hat sich gedreht...

https://noe.orf.at/stories/3081927/ ,  https://noe.orf.at/stories/3081951/

 

 

Für die fast allmächtige Landespartei ist das zweifellos einmal ein ordentlicher und verdienter Dämpfer; denn als eine fast allwissende Landespartei müsste sie zugeben, dass sie geirrt hat.

Für das Waldviertel hat das eine Hainburg-Dimension. Und Hainburg war ja bekanntlich ein Anfang...

Und überregional ist das nach dem Fiasko bei der unnötigen Marchfeldschnellstraße ein Eckstein für eine Verkehrswende, die für eine Klimawende notwendig ist

Und es geht jetzt schon gleich weiter: Denn die angekündigten Verbesserungen der Franz-Josefsbahn sind nur symbolisch und das kann es nicht sein. Über die Gewichtung der Maßnahmen und über die Straßenprojekte muss man im einzelnen auch reden.

Und jetzt machen wir das mit neuem Schwung und mit links.

Vielen Dank an viele, die ihre Zeit geopfert haben, und nicht aufgegeben haben, obwohl es aussichtslos schien!

J.B.

Alles Gute, frohe Feiertage und ein noch besseres 2021

Näheres siehe Newsletter

So fing die Bewegung zur Waldviertelautobahn an: Besprechung am 1.6.2018 in Schwarzenau

 

 

 

Klimademo Schrems 25.9.2020

 

 

 

 

 

Ein Bericht in der Zeitschrift "TIPS"

Leserbrief - Autobahnen als Lebensadern?

Autobahnen als Lebensadern?  - Leserbrief Bezirksblätter

Wenn in der letzten Ausgabe der BB der Asfinag-Chef Autobahnen als „Lebensadern“ bezeichnet, so erinnert das an den Witz, wo Dr. Marlboro sagt, „Rauchen ist gesund“.

Der Bevölkerungszuwachs rund um Großstädte ist ein weltweiter Trend, der nicht 1:1 mit dem Vorhandensein von Autobahnen erklärt werden kann, so wie es falsch ist zu behaupten, dass für negative Bevölkerungsentwicklungen in ländlichen Bezirken das Fehlen von Autobahnen verantwortlich ist.

Von einer Transitroute durch das Waldviertel, die ein Vielfaches des jetzigen Verkehrsaufkommens bringen würde, gewinnen neben der ASFINAG vor allem transportintensive Branchen und das internationale Geschäft mit dem LKW-Transit. Verlierer wäre der Großteil der waldviertler Bevölkerung, die zerschnittene und durch Versiegelung zerstörte Naturlandschaft und nicht zuletzt das Klima, dessen Veränderung z.B. mit dem Fichtensterben auch bei uns schon spürbar bedrohliche Ausmaße annimmt.

Die Frage, ob das Waldviertel eine Autobahn braucht, sollten wir nicht von denen beantworten lassen, die damit Geschäfte machen!

Manfred Stattler, Heidenreichstein

Kundgebung 12.12.2019

Nachschau Vortrag Frey und Diskussionsrunde

Gestern wurde in Schrems die Diskussionsverweigerung zur geplanten Waldviertel-Transit-Autobahn durchbrochen. Kurzfristig kam zuletzt infolge großer Beteiligung , 200 Leute, auch eine Diskussionsrunde zu Stande:

  • Martina Diesner-Wais, ÖVP-Abgeordnete zum Nationalrat

  • KommR. Herbert Kraus, Bezirksvorsitzender SPÖ Zwettl

  • LT-Abg Mag. Edith Kollermann (NEOS) und

  • LT-Abg Mag  Silvia Moser (Grüne)

Josef Baum

Petition JETZT unterschreiben